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Restauration DL
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Als Zielsetzung der Restaurierung wurde der Zustand der 50er Jahre angestrebt. Größter Wert wurde auf die weitgehende Erhaltung der Originalsubstanz gelegt. Vor Beginn der Arbeiten wurde eine detaillierte Zustands- und Bestandsanalyse durchgeführt. Anhand dieser Daten konnte ein Arbeitsplan erstellt werden. Als erstes Etappenziel wurde die Teilnahme am Jubiläumsfestzug “750-Jahre Stadt Ingolstadt” festgelegt. Dieses Teilziel umfasste die Getriebeinstandsetzung und Restaurierung von Fahrgestell und Führerhaus.

Zustand
Herbst 1999
 

In diesem Zustand entdeckte ein Mitarbeiter des Kulturamtes der Stadt Ingolstadt die Drehleiter.

Die Jahrzehnte gingen nicht spurlos vorüber.
 


Drehkranz

 


Führerhaus und Leiterpark


Heckansicht

Beginn der
Restaurierung Mai 2000
 

Überführung in die neue Unterkunft
und Bestandsaufnahme

Juni 2000
 


Walter beim Aufzinnen

Es galt alte Handwerkskunst an den Tag zu legen. Sei es das Aufzinnen an Blechteilen oder sich in den Schreiner der damaligen Zeit hineinzudenken.
 


Hartholzrahmen der Tür

Zu Beginn der Arbeiten lief die DL nur mit 4 Vorwärtsgängen. Der Defekt am 5-Gang wurde von unserem “alten Hasen “ repariert. Das Getriebe ist nun wieder voll funktionstüchtig.
 


Blick ins Getriebeinnere
 


Walter und “sein” Getriebe

Samstag, 08.Juli 2000
 

Um das Führerhaus in neuem Glanz erscheinen zu lassen, wurden alle Anbauteile abgebaut und das Führerhaus mittels WLF-Kran* vom Fahrgestell abgehoben (* Wechselladerfahrzeug).
 

 


“Kabelsalat” Ansicht Stirnwand Führerhaus


Das Team im Einsatz. v.li. K.Schauer, W.Jenisch, W.Clus, B.Jenisch, M.Plank


Ohne Führerhaus sieht sie schon etwas seltsam aus aber Cabriolett-Fahren ist “in”.

 

11. Juli 2000
 

 

Anlieferung des neu überholten und lackierten Führerhauses.
 


Es erfordert “Fingerspitzengefühl” für die Fernbedienung des Kran`s


Immer schön langsam

 

Bei dieser Aktion wurden wir durch unseren Arbeitskollegen Walter Bauer tatkräftig unterstützt.
 


Zwei Generationen treffen aufeinander:
DL 22, Bj:1944 und WLF, Bj 1999

 

23. Juli 2000
 

 


stilechter Einsatzkleidung der 50er Jahre, passend zur DL22.
v.li. W.Clus, M.Plank, R.Naumann, B.Jenisch

Geschafft! Das gesteckte Teilziel wurde erreicht. Teilnahme am Festumzug “750 Jahre Stadt IN”. Aufstellung in der Regensburger Straße
 


DL 22+2 im Festumzug


 

Nach dem Festumzug
 

 

Nach der erfolgreichen Präsentation beim Stadtjubiläum wurde der zweite Teilabschnitt “Geräteräume und Podium” in Angriff genommen.
 


Die Substanz des Holzes war zu schlecht für eine Restauration


Ohne Podium und Gerätekästen


Klaus beim Einpassen der neuen Grätekästen

Eine Restauration der beiden vorderen Holzkästen war aufgrund der maroden Substanz nicht mehr möglich. Die Trittbretter, das Podium und die Gerätekästen wurden originalgetreu nachgebaut. Der jetzige Aufbau besteht genau wie sein Original aus Fichten- und Buchenholz.
 


Gerätekasten alt mit 2-B-Wenderohr

 


Die neu angefertigten Gerätekästen.

 

 

Oktober 2000
 

 


Die ausgebaute Spindel mit selbst angefertigten Werkzeugen. (18.11.2000)


Nach Ausbau der Aufrichtespindel der Blick ins offene Drehleitergetriebe.

Bei einem Probebetrieb des Leitersatzes, ließ sich dieser nicht mehr ablegen. Der Grund dafür war die festgelaufene Aufrichtespindel. Die Reparatur erforderte schweres Gerät (Kranwagen) und einen tiefen Griff in die Trickkiste. Um das Problem zu beheben wurde extra Werkzeug angefertigt.
 

 

08. Februar 2001
 

 

Der Leitersatz war in den Jahren stark in Mitleidenschaft genommen worden. Es mußte einiges geschweißt und ausgerichtet werden. Der DL-Satz wurde mittels FwK 45* abgehoben und nach Abbau aller Anbauteile zerlegt. (*Feuerwehrkran). Das Sandstrahlen und das Lackieren wurde an eine Fremdfirma übergeben
 


Spuren der Jahrzehnte

 


zerlegter Leitersatz


von Rost über beschädigte Teile, alles da

 

Drehgestell
 

 


Michael beim Reinigen

Die Restaurierung des Drehgestelles und der Lafette konnte nach Demontage des Leitersatzes beginnen.
 

 


Es muß alles runter


Spuren der Jahrzehnte

 

Einbau des Leitersatzes
 

 

Der neu restaurierte Leitersatz wird mit Hilfe eines FwK 45 wieder in seine alte Position gebracht.
 


Es ist Millimeterarbeit gefragt. Wolfgang am Kran


Bernhard beim Einweisen

 

Der letzte Schliff
 

 


Echte Handwerksarbeit. Klaus beim Einpassen


Das neue Holz sticht noch vom Erscheinungsbild ab

Das neue Holzpodium wird aufgebaut.
 

 

Die Beschriftung am Bedienstand wird mit weißer Farbe nachgezogen.
 


Bernhard bei einer Arbeit, die der Rest von uns nicht mag

 

Die Mühe hat sich gelohnt
20. Juli 2001
 

 

Hinweis zu den kommenden Bildern:

Die folgenden Bilder sind teilweise mit einem Vorher- / Nachher - Effekt hinterlegt. Sie brauchen nur den Mauszeiger über das Bild zu ziehen, um das Resultat zu sehen.
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