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Geschichte KS
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Abz_HisFwTech_01

1941 - 1966
Stütze im Brandschutz
der Stadt
 

Mit der Aufstellung des Sicherheits- und Hilfsdienstes (SHD) im Jahr 1937 erhielt auch Ingolstadt reichseigene Feuerlöschfahrzeuge zugewiesen.

Neben vier Kraftzugspritzen KzS 8 (Opel-Blitz) wurden in den folgenden Jahren auch insgesamt drei Kraftfahrspritzen KS 25 (so die Bezeichnung bis 1943) sowie ein LF 25/43 zugeteilt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste KS 25, Baumuster 1936 war auf Fahrgestell Magirus M 45 („lange Schnauze“, Bj. 1936/37) aufgebaut.

 

von links: KS 25 Magirus, KS 25 DB, KzS 8 Opel-Blitz, Aufnahme um 1942/43

 

 

 

Im Jahr 1941 folgten dann zwei KS 25 auf Fahrgestell Daimler-Benz L 4500 F (6-Zylinder- Motor OM 67/4 mit 7274 ccm, 112 PS). Somit verfügte Ingolstadt ab dieser Zeit über zwei leichte Löschzüge bestehend aus je zwei KzS 8 sowie zwei schwere Löschzüge bestehend aus den drei KS 25 sowie dem gemeindeeigenen LF 15 der FF Ingolstadt.

Daneben standen für den Brandschutz der Stadt noch folgende gemeindeeigene Fahrzeuge bereit: Magirus-Autospritze 2C-V110 (Typ Remscheid, Bj. 1922, Magirus-Autospritze mit Aufprotzleiter (Typ Smyrna, Bj. 1927) und Mannschaftswagen Magirus (Bj. 1930).

Als am 13. Juni 1944 die Ingolstädter Löscheinheiten wieder in München zur “überörtlichen Löschhilfe” nach einem Luftangriff eingesetzt waren, gerieten eine Mercedes-KS 25 sowie die Magirus-KS 25 in einen Folgeangriff und verbrannten mit der kompletten Beladung.

Die zweite KS 25 auf Fahrgestell Daimler-Benz L 4500 F überstand den Krieg und war über viele Jahre noch eine wichtige Stütze für den Brandschutz der Stadt.

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 1966 wurde das LF 25/36 (so die Bezeichnung ab 1943) außer Dienst gestellt und verschrottet.